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Beiträge / Sonstiges zu MC und CU - Miscellaneous
60. Jahrestagung der Dt. Ges. f. Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)
Köln - Mediziner erwarten in den nächsten Jahren deutliche Fortschritte in der Behandlung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen (CED). Obwohl die Ursachen von Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa nach wie vor nicht im Einzelnen bekannt sind, hat das Verständnis der Erkrankungen in den vergangenen Jahren sprunghaft zugenommen. "Diese Erkenntnisse sind bereits in neue, innovative Therapien umgesetzt worden und werden auch künftig die Behandlung der Patienten verbessern", meint Professor Dr. med. Torsten Kucharzik vom Universitätsklinikum Münster. Was chronisch entzündliche Darmerkrankungen verursacht und wie sie behandelt werden können sind Themen der 60. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten, die vom 14. bis 17. September 2005 in Köln stattfindet.
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03.08.2005, 23:31 Uhr |
Beiträge / Forschung und Wissenschaft - Research
Cannabis gegen Darmentzündung
Neue Chancen bei Colitis und Morbus-Crohn
Bath/Bristol (pte/01.08.2005/15:10) - Forscher der Universitäten von Bath und Bristol haben festgestellt, dass Cannabinoid-Rezeptoren nicht nur im Hirn, sondern auch im Darm vorhanden sind. Das bedeutet, dass Cannabis auch gegen entzündliche Darmreizungen verwendet werden könnte. Experten weisen darauf hin, dass es in Indien und in China bei Darmentzündungen wegen seiner gastrointestinalen Eigenschaften, als traditionelles Heilmittel bekannt ist, berichtet das Fachmagazin Nature http://www.nature.com.
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03.08.2005, 23:31 Uhr |
Beiträge / Forschung und Wissenschaft - Research
Lecithin lindert Beschwerden und heilt Geschwüre bei chronischer Darmentzündung
Klinische Studie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg veröffentlicht
Ein viel versprechendes Medikament gegen die chronische Dickdarmentzündung "Colitis ulcerosa" haben Wissenschaftler der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg erstmals erfolgreich bei Patienten getestet: Das im Fettgemisch Lecithin enthaltene und darin speziell aufbereitete Fett Phosphatidylcholin konnte die Beschwerden deutlich lindern und sogar eine vollständige Gesundung herbeiführen. Die Arbeit des Teams von Professor Dr. Wolfgang Stremmel, dem Ärztlichen Direktor der Abteilung Gastroenterologie, wurde jetzt in der renommierten Fachzeitschrift "Gut" veröffentlicht.
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10.08.2005, 22:57 Uhr |
Beiträge / Forschung und Wissenschaft - Research
Chronische Darmentzündungen: erfolgreiche Suche nach den genetischen Ursachen
An der Entstehung der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind mehrere Hundert Gene beteiligt. Das haben Wissenschaftler des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN) und des Kompetenznetzes-Darmerkrankungen herausgefunden. Die Kieler Forscher um Professor Stefan Schreiber verglichen mithilfe von Hochdurchsatzverfahren die Aktivität von mehreren Zehntausend Genen in der Darmschleimhaut gesunder und erkrankter Menschen. Ergebnis: Bei Morbus Crohn sind 500, bei Colitis ulcerosa 272 Gene unterschiedlich reguliert. Für circa 40 Prozent dieser Gene war bisher nicht bekannt, dass sie bei chronischen Darmerkrankungen eine Rolle spielen. In Deutschland leiden schätzungsweise 300.000 Menschen an Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.
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28.08.2005, 21:39 Uhr |
4 Beiträge insgesamt
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