| Beiträge (im März 04) |
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In der Presse / Recht und Soziales
Homöopathische und anthroposophische Arzneitmittel sollen künftig von den gesetzlichen Krankenkassen nicht mehr bezahlt werden. Zeitungsberichten zufolge sehe dies ein Vorschlag des gemeinsamen Bundesauschuß der Krankenkassen und Ärzte vor. Auch die Kosten für pflanzliche Arzneimittel sollen bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr erstattet werden.
Lediglich für Johanniskraut bei mittelschweren Depressionen, Mistelpräparate zur ergänzenden Krebsbehandlung, Gingko-Mittel gegen Altersverwirrtheit (Demenz) sowie Flohsamenpektine gegen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn schlage das Gremium die Kostenübernahme vor.
Hintergrund ist das seit Jahresanfang in Kraft getretene Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Modernisierungsgesetz - GMG), das eine Erstattung der Kosten für nichtverschreibungspflichtige Arzneimittel nur bei der Behandlung schwerwiegender Erkrankungen erlaubt, wenn solche Arzneimittel zum Therapiestandard gehören.
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04.03.2004, 10:25 Uhr |
Beiträge / Medikamente - Medication
Die Schering AG will Zulassungsanträge für ihr Medikament Leukine® (Sargramostim) in der Behandlung des Morbus Crohn bei der europäischen und US-amerikanischen Zulassungsbehörde im 4.Quartal 2006 stellen. Das gab das Unternehmen in einer Telefonkonferenz am 5.März bekannt.
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07.03.2004, 15:42 Uhr |
Beiträge / Sonstiges zu MC und CU - Miscellaneous
Die Ablehnung der Homöopathie durch die wissenschaftliche Gemeinschaft hat ihre Ursache nicht in einer "Diskriminierung" durch eine "offizielle Wissenschaft". Sie ist hingegen das Ergebnis wissenschaftlicher Untersuchungen, in denen die Hypothesen der Homöopathie durchweg widerlegt wurden. Zu diesem Schluß kommt der Autor eines aktuellen Review-Artikels, der die bisherigen Veröffentlichungen zur Forschung in der Homöopathie kritisch unter die Lupe nahm.
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07.03.2004, 16:13 Uhr |
Beiträge / Recht und Soziales
Cannabis bleibt auch als Therapeutikum bei schweren chronischen Krankheiten verboten. Das entschied jetzt das Verwaltungsgericht Köln in mehreren Urteilen. Die Kläger leiden an schweren chronischen Krankheiten wie Morbus Crohn, Multiple Sklerose und AIDS und wollten eine Ausnahmeregelung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erzwigen, die den therapeutischen Einsatz von Cannabis erlaubt hätte.
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10.03.2004, 07:35 Uhr |
Beiträge / Komplikationen - Complications
Patienten mit einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung haben ein mehr als dreimal so großes Risiko für eine Thrombembolie (Gefäßverstopfung durch Blutpfropf). Eine diesbezügliche Studie erscheint in der April-Ausgabe der Zeitschrift Gut.
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11.03.2004, 09:14 Uhr |
Termin / Sonstiges zu MC und CU - Miscellaneous
"Neue Therapien gegen chronisch-entzündliche Darmerkrankungen" ist das Thema eines Beitrags des Gesundheitsmagazins Visite des NDR, das am Dienstag den 16.3.04 von 20.15 Uhr bis 21.00 Uhr ausgestrahlt wird.
Aus der Beschreibung des Senders: "Neue Behandlungsmöglichkeiten können Patienten zu mehr Lebensqualität verhelfen. In manchen Fällen sollen moderne Therapieverfahren Betroffenen sogar eine Operation ersparen. Bundesweit sind mehr als 100.000 Patienten betroffen. Bauchschmerzen, häufige Durchfälle und chronische Erschöpfung belasten ihren Alltag. Jetzt gibt es für die Betroffenen neue Hoffnung auf wirksame, verträgliche Therapien.
Studiogast: Prof. Dr. Wolff Schmiegel, Internist und Gastroenterologe, Knappschaftskrankenhaus, Universität Bochum "
Die Sendung wird am Freitag den 19.3.04 von 6.00 Uhr bis 6.45 Uhr auf MDR wiederholt.
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13.03.2004, 09:04 Uhr |
Beiträge / Recht und Soziales
Siegburg, den 16. März 2004 - Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute die Ausnahmen des seit dem 1. Januar 2004 geltenden Verordnungsausschlusses sogenannter OTC-Präparate ("over-the-counter", nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel) beschlossen.
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16.03.2004, 23:12 Uhr |
Beiträge / Recht und Soziales
Die Liste der nichtverschreibungspflichtigen Arzneimittel samt zugehöriger Indikationen, die ab dem 1.April 2004 noch von den Krankenkassen bezahlt werden und die der Gemeinsame Bundesausschuß der Ärzte und Krankenkassen (GBA) gestern beschlossen hat, ist nun auf der Website des GBA einsehbar.
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17.03.2004, 19:26 Uhr |
Kommentar / Sonstiges zu MC und CU - Miscellaneous
Homöopathische und anthroposophische Arzneimittel werden nun also doch nicht vollständig aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen gestrichen. In ganzer Fülle weiterbezahlt werden sie aber auch nicht, sondern nur in den Fällen, in denen ein andereres nichtverschreibungspflichtiges Arzneimittel bezahlt werden würde. Ein Einsatz auf Kassenkosten käme demnach beispielsweise zur Behandlung der Colitis ulcerosa in der Remissionsphase bei Unverträglichkeit von Mesalazin und zur unterstützenden Quellmittel-Behandlung bei Morbus Crohn infrage, aber auch als Abführmittel vor diagnostischen Eingriffen.
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19.03.2004, 09:01 Uhr |
Termin / Komplikationen - Complications
Aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen der Transplantationschirurgie sowie neue Standards in der Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen stehen im Mittelpunkt des 36. Freiburger Chirurgengespräches, das am Freitag, den 2. April 2004, ab 9 Uhr in der Aula der Freiburger Albert-Ludwigs-Universität am Werthmannplatz stattfindet. Die Tagung zu der über 150 Spezialisten aus ganz Deutschland erwartet werden, steht unter der wissenschaftlichen Leitung von Professor Dr. Dr. h.c. Ulrich Hopt, Ärtzlicher Direktor der Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie mit Poliklinik, sowie von Privatdozent Dr. Ernst Stoelben, Leitender Oberarzt der Abteilung Thoraxchirurgie am Universitätsklinikum Freiburg.
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4100 |
23.03.2004, 20:42 Uhr |
10 Beiträge insgesamt
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