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In der Presse / Forschung und Wissenschaft - Research
Ein Artikel in Bild der Wissenschaft über neue Forschungsergebnisse, die erklären könnten, warum bei Morbus Crohn überwiegend der letzte Dünndarmabschnitt betroffen ist, findet man unter "Morbus Crohn: Forscher erklären den Befall bestimmter Darmregionen".Der Originalartikel im Journal of Clinical Investigation ist hier zu finden.
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03.09.2003, 09:21 Uhr |
In der Presse / Sonstiges zu MC und CU - Miscellaneous
Die Katholischen Kliniken Essen-Nord haben ihre Klinik für Gastroenterologie im Marienhospital Altenessen neu strukturiert und um die Bereiche Hepatologie und Ernährungsmedizin ergänzt.
Als neuen Chefarzt der künftigen Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Ernährungsmedizin konnte Geschäftsführer Manfred Sunderhaus einen der bundesweit führenden Fachleute für chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) Prof. Andreas Stallmach (43) gewinnen. Andreas Stallmach möchte in enger Zusammenarbeit mit der chirurgischen Abteilung einen Schwerpunkt für die Behandlung und Erforschung von Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa aufbauen.
„Die Voraussetzungen zum Aufbau eines Zentrums für chronisch entzündliche Darmerkrankungen am Marienhospital Altenessen sind ausgezeichnet“, sagt Andreas Stallmach, der bisher leitender Oberarzt an den Universitätskliniken des Saarlandes in Homburg war. Die vor drei Jahren komplett neu eingerichtete Endoskopie ermögliche eine Diagnostik und Therapie auf modernstem Stand.
Wichtige Akzente möchte der verheiratete Mediziner und Vater von 2 Kindern im Bereich der Ernährungsberatung bei gastroenterologischen, hepatologischen und anderen Erkrankungen setzen. Hierzu plant Andreas Stallmach die regelmäßige Durchführung von Patientenseminaren und Schulungsprogrammen. Auch die individuelle Ernährungsberatung durch qualifizierte Fachkräfte werde eine wichtige Rolle spielen.
Darüber hinaus sollen die zahlreichen Studien, in die Prof. Stallmach als Mitglied seiner Homburger Arbeitsgruppe und als Mitglied des bundesweiten Forschungsverbundes „Kompetenznetz Darmerkrankungen“ eingebunden ist, nach Essen verlagert werden. Auf diese Weise werden die Patienten der neuen Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Ernährungsmedizin unmittelbar am wissenschaftlichen Fortschritt in der Behandlung von Magen- und Darmerkrankungen teilhaben.
Siehe:
Pressemitteilung der katholischen Kliniken Essen-Nord, 1.9.03
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08.09.2003, 18:24 Uhr |
In der Presse / Diagnostik - Diagnostics
Bei der Fahndung nach möglichen krankhaften Veränderungen im Verdauungstrakt gab es bislang einen Bereich, der sich dem Blick des untersuchenden Arztes weitgehend entzog, und zwar den Dünndarm. Wegen seiner Länge und seiner schweren Zugänglichkeit stoßen herkömmliche Untersuchungsverfahren wie Magen- und Darmspiegelung hier an ihre Grenzen. Diese diagnostische Lücke schließt neuerdings elegant und schmerzlos eine winzige High-Tech-Kapsel, die seit kurzem auch am Universitätsklinikum Münster (UKM) eingesetzt wird: Mittels einer in ihr verborgenen elektronischen Mini-Kamera sendet das vom Patienten wie eine Tablette geschluckte �Mini-U-Boot� während seiner Reise durch den Magen-Darm-Trakt über sechs bis acht Stunden kontinuierlich gestochen scharfe Bilder aus dem Körperinnern. Auf diese Weise kann erstmals der gesamte etwa vier bis sieben Meter lange Dünndarm endoskopisch betrachtet werden.
Im Hinblick auf die große Verbreitung von Erkrankungen des Dünndarms stellt dieses mit keinerlei Strahlenbelastung verbundene innovative Verfahren einen echten Durchbruch dar. Allein in Deutschland leiden mehrere hunderttausend Menschen an organischen Krankheiten des Dünndarms. Dazu zählen unter anderem chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Zöliakie (Überempfindlichkeit gegenüber dem in Getreide vorhandenen Klebereiweiß Gluten), durch Schmerzmittel bedingte Schleimhautschäden, Polypen, Tumore oder Blutarmut aufgrund einer nicht erkannten Blutungsquelle im Dünndarm. Die recht uncharakteristischen Symptome von Dünndarmerkrankungen reichen von wiederholten Durchfällen und Bauchschmerzen bis hin zu Gewichtsverlust und Blutarmut.
Mit Hilfe der Mini-Kamera in Tablettenform können die Ursachen solcher Probleme jetzt genau aufgespürt werden. Weniger als vier Gramm wiegt die gerade einmal 26 mal elf Millimeter kleine Kapsel, in der sich neben der Videokamera ein Radiosender mit Antenne und vier LED-Leuchtdioden befinden. Damit werden pro Sekunde zwei Bilder aus dem Magen-Darm-Trakt gesendet, bei denen jeweils ein Lichtblitz abgegeben wird. Während der sechs bis acht Stunden dauernden Untersuchung, bei der sich der Patient frei bewegen kann, werden so insgesamt rund 50.000 Einzelbilder geschossen. Die aus dem Körperinneren gesendeten Informationen werden von acht auf die Bauchdecke des Patienten platzierten Elektroden empfangen und zur Aufzeichnung an ein Aufnahmegerät
weitergegeben. Dieses trägt der Patient zusammen mit einem Akkupaket an einem Gürtel mit sich.
Nach der Übertragung der Daten erfolgt die Auswertung an einem PC-Arbeitsplatz mit einem speziellen Software-Programm. Mithilfe einer Zeitrafferfunktion kann der untersuchende Arzt die gesamte Dünndarm-Schleimhaut genau betrachten. Durch ein Ortungssystem kann neuerdings auch eine dynamische Lokalisierung der Kapsel und der krankhaft veränderten Dünndarmbereiche erfolgen und die Position des diagnostischen Mini-U-Bootes im Körper als zweidimensionales Bild dargestellt werden.
Für die Patienten bringt dieses als Kapsel-Endoskopie bezeichnete Verfahren neben der Aussicht auf eine erstmalige Diagnose ihrer Beschwerden vielerlei weitere Vorteile. So ist die Untersuchung völlig schmerzfrei, erfordert keine Beruhigungsmittel, bringt keinerlei Strahlenbelastung mit sich und erlaubt zudem völlige Bewegungsfreiheit. Bevor die kleine Videokapsel mit etwas Wasser geschluckt wird, muss der Patient lediglich zwölf Stunden nüchtern sein. Eine komplette Darmvorbereitung wie zu einer Dickdarmspiegelung ist in der Regel nicht notwendig. Die Fortbewegung der Videokapsel erfolgt durch die natürliche Bewegung des Dünndarms. Nach Abschluss ihrer Reise durch den Körper wird sie auf normalem Wege ausgeschieden und entsorgt.
Als Haupteinsatzgebiet der Kapsel-Endoskopie verweist Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfram Domschke, Direktor der Medizinischen Klinik B des UKM, auf chronische und wiederholte Blutungen aus dem Darmbereich, bei der man die Quelle im Bereich des Dünndarm vermutet. Darüber hinaus wird dieses junge Verfahren unter anderem bei chronischem Durchfall, Bauchschmerzen mit Verdacht auf eine Ursache im Dünndarm, Vermutung eines Morbus Crohn, zum Nachweis schmerzmittelbedingter Dünndarmschäden, der Verdachtsdiagnose einer Zöliakie oder zum Nachweis von Dünndarm-Polypen eingesetzt. Wie Domschke nachdrücklich betont, eignet sich die Kapsel-Endoskopie jedoch ausschließlich zur Dünndarmdiagnostik. Die herkömmliche Magen- und Dickdarmspiegelung zur Untersuchung anderer Bereiche des Verdauungstraktes kann daher nicht ersetzt werden.
Siehe:
Pressemitteilung des Universitätsklinikums Münster, 11.09.2003
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11.09.2003, 21:42 Uhr |
Studie / Sonstiges zu MC und CU - Miscellaneous
Bietet ein Pouch Vorteile gegenüber eines Ileostomas, wenn die Entfernung des Dickdarms bei Colitis ulcerosa notwendig wird? Schottische Ärzte verglichen nun in einer Studie an 38 Patienten Pouch und Stoma hinsichtlich auftretender Komplikationen und Lebensqualität der Patienten.
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21.09.2003, 18:57 Uhr |
Studie / Forschung und Wissenschaft - Research
Die Zahl der Neuerkrankungen an Morbus Crohn unter Kindern im Norden Stockholms nimmt zu. Das ist das Ergebnis einer Studie von Ärzten des Astrid Lindgren Kinderhospitals in Stockholm.
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21.09.2003, 19:15 Uhr |
Beiträge / Sonstiges zu MC und CU - Miscellaneous
Von einer möglichen "Übertragung" von Morbus Crohn durch eine Stammzellenspende berichten britische Ärzte in der Oktoberausgabe der Fachzeitschrift Gut. Ein Patient mit Hodgkin Lymphom hatte nach einer fremden Stammzellenspende eine fulminante Crohn-Colitis entwickelt.
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21.09.2003, 19:43 Uhr |
Beiträge / Sonstiges zu MC und CU - Miscellaneous
Die Influenzawelle im vergangenen Winter war mit geschätzten 12.000 bis 20.000 influenzabedingten Todesfällen stärker als in den vergangenen Jahren. "Diese Zahlen zeigen, wie gefährlich die echte Virusgrippe ist. Daher sollten sich alle gefährdeten Personen in den nächsten Wochen und Monaten impfen lassen", betont Reinhard Kurth, Präsident des Robert Koch-Instituts. Eine besondere Gefährdung stellt die Infektion mit dem Influenzavirus für Personen mit bestimmten Grundleiden und für ältere Menschen dar. Bei ihnen kommt es im Krankheitsverlauf häufiger zu Komplikationen wie bakteriellen Lungenentzündungen, die tödlich enden können.
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22.09.2003, 16:32 Uhr |
Beiträge / Recht und Soziales
(18.09.03) Der AOK-Bundesverband will gegen den erhöhten Mehrwertsteuersatz für Sondennahrung vorgehen. "Wir streben einen Musterprozess an", sagte AOK-Arzneimittelexperte Norbert Schleert am Donnerstag (18. September) in Bonn. Es sei nicht hinzunehmen, dass der Fiskus klamme Kassen ausgerechnet über höhere Steuern auf Medikamente für schwerstkranke Intensivpatienten fülle.
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23.09.2003, 13:59 Uhr |
Termin / Sonstiges zu MC und CU - Miscellaneous
Morbus Crohn ist Thema eines Beitrags der Sendung ServiceZeit Gesundheit am Montag, den 29. September um 18.20 Uhr (Wiederholung am Dienstag, den 30. September um 13.00 Uhr). Siehe:Themen der Sendung ServiceZeit Gesundheit am 29.9
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27.09.2003, 08:13 Uhr |
Beiträge / Medikamente - Medication
Eine weitere Phase-III Studie zur Behandlung des Morbus Crohn mit Humira (Wirkstoff: Adalimumab) hat das Biotechnologieunternehmen Abbott Laboratories heute angekündigt. Dabei soll Adalimumab doppel-verblindet gegen Placebo hinsichtlich Wirksamkeit und Sicherheit bei Patienten mit Morbus Crohn mittleren bis schweren Aktivitätsgrades zur Einleitung und Aufrechterhaltung einer Remission getestet werden
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29.09.2003, 21:26 Uhr |
10 Beiträge insgesamt
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