| Beiträge (im Dezember 02) |
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Beiträge / Forschung und Wissenschaft - Research
Curcumin, Bestandteil des Gewürzes Kurkuma, das vielen Gerichten der indischen Küche die typische gelbe Farbe verleiht, werden viele pharmakologische Eigenschaften nachgesagt, darunter auch entzündungshemmende. Forscher der Hamamatsu University School of Medicine, Hamamatsu, Japan, konnten nun im Tierversuch nachweisen, daß die Verabreichung von Curcumin Mäuse vor der Entwicklung einer Colitis nach Gabe einer Colitis-verursachenden Chemikalie (TNBS) schützt bzw. die Schwere der Darmentzündung mindert.
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01.12.2002, 14:48 Uhr |
Beiträge / Forschung und Wissenschaft - Research
Für Schlagzeilen sorgte kürzlich der Start einer Studie, in der gentechnisch veränderte Bakterien zur Behandlung von Morbus Crohn eingesetzt werden. Nun gibt es ein weiteres gentechnisches Verfahren, das möglicherweise in der Therapie des Morbus Crohn eine Rolle spielen könnte. Niederländischen Wissenschaftlern ist es nämlich gelungen, menschliche Immunzellen außerhalb des Körpers gentechnisch so zu verändern, daß sie verstärkt das Zytokin Interleukin-10 ausschütten, das entzündungshemmend wirkt.
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01.12.2002, 14:55 Uhr |
In der Presse / Sonstiges zu MC und CU - Miscellaneous
Die Tageszeitung Die Welt berichtet über die Gastro-Clinic, einem Modell der engen Zusammenarbeit zwischen Chirurgen und Gastroenterologen am Allgemeinen Krankenhaus, Altona, Hamburg, das Verbesserungen in Therapie und Diagnostik bei Krankheiten des Verdauungstrakts verspricht. Ein Schwerpunkt der Gastroenterologen um Prof. Hagenmüller und Chirurgen um Prof. Teichmann ist die Diagnostik und Therapie von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.
Zum Artikel (Die Welt vom 3.12.2002)
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03.12.2002, 08:54 Uhr |
In der Presse / Diagnostik - Diagnostics
Eine Videokamera zum Schlucken, auch als Kamerapille bekannt, die Aufnahmen vom Dünndarm macht und Einblicke in Bereiche des Darms ermöglicht, die mit anderen diagnostischen Instrumenten nicht zu erreichen sind, könnte künftig möglicherweise auch in der Diagnostik chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen eine Rolle spielen. Eine neue Studie, in der der diagnostische Nutzen der Kapselendoskopie mit demjenigen von klassischen röntgenologischen Verfahren verglichen wurde, präsentierte heute Dr. Amy K. Hara, Mayo Clinic in Scottsdale, Arizona, USA auf dem 88.Jahreskongreß der Radiologenvereinigung von Nord-Amerika (RSNA).
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03.12.2002, 22:43 Uhr |
In der Presse / Forschung und Wissenschaft - Research
Amerikanischen Wissenschaftlern zufolge könnte therapeutisches Klonen eine zukünftige Behandlungsmethode bei vielen Krankheiten, z.B. chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, sein. Mit Hilfe geklonter embryonaler Stammzellen könnte das Immunsystem möglicherweise "neu gestartet" werden. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters.
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06.12.2002, 08:57 Uhr |
In der Presse / Diagnostik - Diagnostics
Erkrankungen des Dünndarms sind schwer zu diagnostizieren. Denn Bilder aus dem Dünndarm, dem Abschnitt zwischen Magen und Dickdarm, waren uns bisher verborgen geblieben. Zwar können mit der Magenspiegelung noch die ersten, mit der Dickdarmspiegelung die letzten zehn Zentimeter des Dünndarms eingesehen werden, die dazwischen liegenden vier Meter des Dünndarms waren bisher jedoch unerreichbar. Einzige Möglichkeit überhaupt irgend etwas über den Dünndarm in Erfahrung zu bringen, waren noch vor kurzem Röntgen und Computertomographie nach Füllung des Darms mit Kontrastmittel - mühsame, wenig empfindliche und mit Strahlenbelastung behaftete Methoden. Kleine oder im Schleimhautniveau liegende Veränderungen wie Entzündung oder Blutung sind damit aber nicht erkennbar.
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09.12.2002, 08:41 Uhr |
In der Presse / Recht und Soziales
Ein Urteil des Amtsgerichts Berlin gegen einen 42jährigen Mann wegen unerlaubten Anbaus und Besitzes von Cannabis wurde jetzt vom Kammergericht in der Revision aufgehoben. Das berichtet die Tageszeitung taz. Der Frührentner leidet seit 1981 an Morbus Crohn und setzt Cannabis zu therapeutischen Zwecken ein. Seit er Marihuana-Zigaretten konsumiere und Sitzbäder aus Cannabissud anwende, habe sich mehreren seiner behandelnden Ärzten zufolge seine Beschwerdesymptomatik wesentlich gebessert.
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09.12.2002, 09:09 Uhr |
In der Presse / Sonstiges zu MC und CU - Miscellaneous
Der unvorhersehbare Verlauf des Morbus Crohn machen Daryl Palumbo, seiner Band Glassjaw und deren europäischen Fans erneut einen Strich durch die Rechnung. Nachdem Palumbo schon Ende September in Paris wegen eines akuten Schubs in ein Pariser Krankenhaus eingeliefert werden mußte und die Konzerte der Band in Europa darauhin abgesagt wurden, ereilte ihn nun am 5. Dezember in London das gleiche Schicksal. Kurz nach der Ankunft zum Start der neuangesetzten Europa-Tournee mußte Palumbo wegen akuter Crohn-Beschwerden ins Krankenhaus.
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09.12.2002, 09:29 Uhr |
Review / Medikamente - Medication
Dr. William J. Sandborn von der Inflammatory Bowel Disease Clinic, Mayo Clinic, Rochester (USA) und Dr. Stephen B. Hanauer vom Inflammatory Bowel Disease Research Center der Universität Chicago (USA) fassen in einem Übersichtsartikel in der Dezemberausgabe des American Journal of Gastroenterology den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zum TNF-alpha-Antikörpers Infliximab (Handelsname: Remicade) in der Behandlung des Morbus Crohn zusammen und geben darauf basierende Empfehlungen für dessen Gebrauch in der klinischen Praxis.
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09.12.2002, 23:11 Uhr |
Studie / Medikamente - Medication
Nach Einleitung einer Remission durch intravenös verabreichtes Ciclosporin bei schwerer Colitis ulcerosa, bei der eine Kortison-Therapie nicht anschlagen hat, genügt es, die Behandlung mit Azathioprin fortzusetzen. Eine Fortsetzung der Therapie mit oral verabreichtem Ciclosporin ist nicht notwendig. Das legt eine neue Studie spanischer Wissenschaftler nahe.
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12.12.2002, 22:15 Uhr |
Studienaufruf / Medikamente - Medication
Die Abteilung Gastroenterologie, Hepatologie, Infektionskrankheiten (Ärztlicher Direktor: Prof. Michael Gregor) der Medizinischen Universitätsklinik Tübingen sucht Betroffene für eine klinische Studie zur vorbeugenden Behandlung des Morbus Crohn mit Azathioprin nach einer Darmoperation. An der prospektiven, randomisierten, placebokontrollierten Studie nehmen medizinische Zentren aus ganz Deutschland und der Schweiz teil.
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15.12.2002, 20:28 Uhr |
Studie / Forschung und Wissenschaft - Research
Ob vermehrter oder verminderter Antigen-Kontakt oder andere Hygienfaktoren in der Kindheit eine Rolle in der späteren Erkrankung an chronisch-entzündlichen Darmkrankheiten eine Rolle spielen, wird seit einiger Zeit diskutiert. Eine jetzt veröffentlichte schwedische Studie könnte die sogenannte "Hygiene-Hypothese" stützen. Dieser Studie zufolge besteht ein Zusammenhang zwischen der Anzahl der jüngeren bzw. älteren Geschwistern und dem Risiko an Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa zu erkranken.
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3208 |
15.12.2002, 22:41 Uhr |
Beiträge / Forschung und Wissenschaft - Research
Die pathophysiologische Rolle von Leptin bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen untersucht ab Anfang kommenden Jahres eine DFG-Forschungsgruppe am Universitätsklinikum Benjamin Franklin (UKBF) der Freien Universität Berlin. Die von der Medizinerin Dr. Britta Siegmund geleitete medizinisch-immunologische Arbeitsgruppe, die aus dem Emmy-Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses finanziert wird, ist an der Medizinischen Klinik I (Direktor Prof. Dr. Martin Zeitz) angesiedelt.
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17.12.2002, 21:19 Uhr |
13 Beiträge insgesamt
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