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Termin / Sonstiges zu MC und CU - Miscellaneous
Mit den neuesten Erkenntnissen auf dem Gebiet gastroenterologischer Erkrankungen, mit den Grundlagen der Pathogenese und Fragen nach der Krankheitsprogression, mit funktionellen Störungen wie auch mit der Karzinogenese bis hin zu praktischen Konsequenzen und neuen therapeutischen Optionen und Zielen befassen sich internationale Experten bei der von der Falk Foundation e.V. ausgerichteten Gastroenterologiewoche Freiburg 2002 vom 4. bis 11. Oktober diesen Jahres. Die Symposien bringen Grundlagenforscher und Kliniker sowie alle in diesem Bereich engagierten Ärzte an einen Tisch.
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3163 |
01.10.2002, 09:25 Uhr |
Studie / Medikamente - Medication
Infliximab (Handelsname: Remicade) hat sich in verschiedenen Studien in der Behandlung des Morbus Crohn als nützlich erwiesen und ist zur Behandlung des aktiven Morbus Crohn und zu Fistelleiden bei Morbus Crohn in Europa zugelassen, wenn verschiedene andere Therapien keinen oder keinen ausreichenden Erfolg zeigen. Die Wirksamkeit und Sicherheit von Infliximab in der Behandlung der Colitis ulcerosa ist noch nicht geklärt. Bisher existieren lediglich Daten aus kleinen, unkontrollierten Pilotstudien. Ergebnisse einer weiteren kleinen, unkontrollierten Studie wurden jetzt im American Journal of Gastroenterology publiziert.
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3115 |
01.10.2002, 19:05 Uhr |
In der Presse / Sonstiges zu MC und CU - Miscellaneous
Am Samstag lädt die Klinik für Innere Medizin II des Krankenhauses Düren zusammen mit der Selbsthilfegruppe Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa zum "Crohn / Colitis-Tag" ein. Zunächst informieren Privat-Dozent Dr. Jürgen Pauletzki und Oberarzt Dr. Wolfgang Barenyi über "Neues und Bewährtes in Diagnostik und Therapie bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa", anschließend beantworten sie Fragen zum Thema. Außerdem kann man die Fachabteilung bei einer Besichtigung unter die Lupe nehmen.
Siehe: Zum Artikel der Aachener Zeitung
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3009 |
01.10.2002, 23:21 Uhr |
In der Presse / Sonstiges zu MC und CU - Miscellaneous
Die Rockband Glassjaw muß eine Reihe von Konzerten in Europa absagen. Sänger Daryl Palumbo leidet zur Zeit an einem akuten Morbus Crohn-Schub und wurde nach einem Auftritt in Paris am 30.Sepember in ein französisches Krankenhaus eingeliefert. Es wird erwartet das Palumbo das Krankenhaus in ein paar Tagen wieder verlassen kann. Betroffen von der Absage sind davon in Deutschland die Auftritte am 2.Oktober in Hamburg und am 3.Oktober in Köln. Die Konzerte in Europa sollen im Dezember nachgeholt werden.
Quelle: www.antimusic.comy (beruft sich auf eine Pressemitteilung von Warner Bros.)
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3251 |
02.10.2002, 16:13 Uhr |
Beiträge / Diagnostik - Diagnostics
Die Kapselendoskopie ("Kamerapille") ist ein neues Verfahren zur Untersuchung des Dünndarms. Dabei wird eine Kapsel (Größe: 11mm x 26mm) mit eingebauter Kamera vom zu Untersuchenden geschluckt. Die Kamera macht dann während der natürlichen Darmpassage ca. 57000 Aufnahmen, die anschließend ausgewertet werden. Die Kamera ist seit Sommer 2001 sowohl in Europa als auch in den USA auf dem Markt. Welchen Nutzen diese neue Methoden bringen kann, ist bisher noch nicht hinreichend geklärt. In jüngerer Zeit sind nun mehrere Studien dazu in medizinischen Fachjournalen publiziert worden.
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10802 |
03.10.2002, 13:55 Uhr |
Studie / Medikamente - Medication
Infliximab (Handelsname: Remicade) wird in der Therapie eines entzündlich-aktiven oder fistelbildendem Morbus Crohn eingesetzt, wenn mit den herkömmlichen Medikamenten kein ausreichender Erfolg zu erzielen ist. Da das Medikament relativ teuer ist und bei der Behandlung unter Umständen gravierende Nebenwirkungen auftreten können, ist die Frage interessant, welche Faktoren eine Abschätzung des Therapieerfolgs erlauben. In einer in der Septemberausgabe der Zeitschrift The American Journal of Gastroenterology Analyse von Datenmaterial aus einer großangelegten belgischen Studie (Belgian Infliximab Expanded Access Program) waren Alter, Lokalisation, begleitende immunsuppressive Therapie und vorangegangene Operationen Faktoren, hinsichtlich derer unterschiedliche Raten bezüglich des kurzfristigen Anschlagens der Infliximab-Therapie zu beobachten waren.
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3260 |
03.10.2002, 15:47 Uhr |
Studie / Sonstiges zu MC und CU - Miscellaneous
Immunsuppressiva wie Azathioprin (Handelsnamen: Imurek, Azafalk, Zytrim u.a.) und 6-Mercaptopurin werden häufig in der Behandlung der Colitis ulcerosa eingesetzt. Ob diese Immunsuppressiva das Risiko für Komplikationen nach Operationen erhöhen untersuchten nun Ärzte der Mayo Clinic in Rochester, Minnesota, anhand der Daten der Colitis ulcerosa-Patienten, bei denen an dieser Klinik wegen der Krankheit eine Kolektomie (Dickdarmentfernung) vorgenommen wurde. Insgesamt wurden 209 Patienten in der Analyse berücksichtigt, davon 46, die innerhalb einer Woche vor der Operation mit Azathioprin oder 6-Mercaptopurin behandelt wurden, 12 die innerhalt eines Monats vor der Operation mit anderen immunsuppressiven Medikamenten behandelt wurden und 151, auf die die beiden vorherigen Charakterisierungen nicht zutrafen. Es konnte dabei weder für kurzfristige noch für langfristige postoperative Komplikationen ein erhöhtes Risiko durch die Azathioprin- bzw. 6-MP-Behandlung festgestellt werden.
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3462 |
04.10.2002, 16:09 Uhr |
Studie / Medikamente - Medication
Das Immunsuppressivum Tacrolimus (FK506) wird gegenwärtig experimentell in der Behandlung der refraktären (=kein oder kein ausreichendes Ansprechen auf die üblichen Medikamente) Colitis ulcerosa eingesetzt. Die Erfahrungen mit diesem Medikament bei 33 Patienten mit refraktärer Colitis ulcerosa und 5 mit Colitis indeterminate, die zwischen 1994 und 2001 am Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart bzw. an der Universitätsklinik in Lübeck damit behandelt wurden, wurden nun in einer Studie ausgewertet. Den Patienten wurde oral oder intravenös Tacrolimus verabreicht. Gleichzeitig wurden sie mit Azathioprin oder 6-Mercaptopurin behandelt. Bei Ansprechen der Therapie wurde das Kortison ausgeschlichen und die Tacrolimus-Dosis reduziert. Die Behandlung dauerte im Mittel 7,6 Monate, und der Beobachtungszeitraum betrug im Mittel 16,2 Monate. Bei 18 Patienten schlug die Therapie innerhalb von 14 Tagen an. 13 waren nach einem Monat vollständig in Remission. Dennoch mußte bei rund einem Drittel der Patienten schließlich eine Kolektomie durchgeführt werden. Unter den Patienten, die über mindestens 2 Jahre beobachtet wurden, betrug diese Rate sogar 50%. Die orale Verabreichung von Tacrolimus unterschied sich hinsichtlich Wirksamkeit und Nebenwirkungen nicht wesentlich von der intravenösen Verabreichung. Die Autoren schließen aus ihren Daten, daß Tacrolimus effektiv in der Behandlung der refraktären Colitis sei.
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5032 |
04.10.2002, 16:43 Uhr |
In der Presse / Sonstiges zu MC und CU - Miscellaneous
Die Lippische Landes-Zeitung berichtet in einem Artikel über die Selbsthilfegruppe Lippe-Detmold, die jüngst ihr 10jähriges Bestehen feiern konnte.
Siehe: Zum Artikel
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2973 |
07.10.2002, 08:58 Uhr |
Studie / Medikamente - Medication
Der für den Einsatz in der Therapie der Colitis ulcerosa gedachte Wirkstoff TC-2403-12 war in den Phase-I-Studien an Gesunden verträglich und sicher. Das gab das Biotechnologieunternehmen Targacept, Inc, heute in einer Pressemitteilung bekannt. Von TC-2403-12 verspricht man sich einen der positiven Wirkungen von Nikotin ähnlichen Effekt auf die Colitis ulcerosa, bei Vermeidung der negativen Wirkungen des Nikotins. Anfang nächsten Jahres sollen nun plazebokontrollierte Phase-II-Studien an Colitis ulcerosa-Patienten in den USA beginnen, in der die sinnvollen therapeutischen Dosierungen gefunden werden sollen. Zur Pressemitteilung
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3187 |
07.10.2002, 21:30 Uhr |
In der Presse / Diagnostik - Diagnostics
Sowohl die Sueddeutsche Zeitung als auch die Freie Presse beschäftigen sich in Artikeln mit der Kapselendoskopie bei Morbus Crohn und anderen Erkrankungen des Dünndarms.
Die lange Kamerafahrt - Videokapsel zum Schlucken liefert bessere Bilder aus dem Körper; Sueddeutsche Zeitung vom 8.10.2002
Kapsel sendet Bilder vom "Innenleben";
Neue Untersuchungsmethode bei Dünndarmerkrankungen - Mini-Videokamera wird verschluckt; Freie Presse Online, 7.10.2002
Unser Artikel vom 3.10.2002
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3117 |
08.10.2002, 08:37 Uhr |
Studie / Forschung und Wissenschaft - Research
Eine Anämie tritt bei Patienten mit den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa häufig auf (Siehe auch diesen Artikel). Nicht selten wird als Ursache dafür Eisenmangel diagnostiziert und ein Eisenpräparat verschrieben. Im Tierversuch jedoch scheint bei Ratten, bei denen künstlich eine Dickdarmentzündung herbeigeführt wird, die Gabe von Eisen die Darmentzündung zu verschlimmern. Eine Arbeit dazu ist in der Oktoberausgabe der Zeitschrift Journal of Nutrition erschienen. Die zusätzliche Gabe von Vitamin E reduzierte diesen Effekt in diesem Modell.
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3400 |
09.10.2002, 14:32 Uhr |
Studie / Komplikationen - Complications
An Morbus Crohn erkrankte Kinder und Jugendlich leiden häufig unter Wachstumsstörungen. Die Wachstumsverzögerungen sind temporär bei 40-50% und anhaltend bei 10-20%. Als Hauptursachen hierfür gelten unter anderem mangelnde Nahrungszufuhr aufgrund von Appetitlosigkeit und der Entzündungsprozeß selbst, der mit einem erhöhten Bedarf an Eiweiß und Energie einhergeht. Als sekundärer Faktor gilt die Behandlung mit Steroiden. Neben der üblichen medikamentösen Therapie hat sich bei Kindern mit Morbus Crohn die enterale Ernährung als wirksam hinsichlich der Remissionseinleitung, Behebung von Mangelerscheinungen und Stimulation des Wachstums erwiesen. In einer kürzlich durchgeführten prospektiven Studie wurde nun untersucht, wann Wachstumsverzögerungen auftreten und welche Faktoren diese begünstigen.
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4395 |
10.10.2002, 19:41 Uhr |
Studie / Diagnostik - Diagnostics
Bei Kindern mit Verdacht auf eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung mit Befall des terminalen Ileums ist Dünndarmkontraströntgen allein nicht ausreichend um die Diagnose zu festigen. Dies legen jedenfalls die Ergebnisse einer im Fachblatt Journal of Pediatric Gastroenterology and Nutrition veröffentlichten Studie nahe. Die Autoren der Arbeit bewerten die Koloskopie mit Intubation des terminalen Ileums (=Einführen des Koloskopieschlauchs aufwärts bis in den letzten Teil des Dünndarms) als sichere und auch durchführbare Untersuchungsmethode bei Kindern mit Verdacht auf eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung mit Beteiligung des terminalen Ileums.
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3330 |
12.10.2002, 01:16 Uhr |
Studie / Komplikationen - Complications
Die primär sklerosierende Cholangitis (PSC) ist eine chronische Lebererkankung, die bei schätzungsweise 3-7% der Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (häufiger bei CU als bei MC) auftritt. Das Risiko an einem Gallengangskarzinom (Krebs der Gallengänge) zu erkranken, ist bei PSC stark erhöht. Eine Bestimmung von Risikofaktoren innerhalb der Gruppe der PSC-Kranken könnte bei den betreffenden Patienten hilfreich bei der Entscheidung sein, ob eine frühzeitige Lebertransplantation sinnvoll ist. In einer großangelegten Studie mit Daten aus 5 europäischen Ländern war eine lange Krankheitsgeschichte bezüglich chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen ein Risikofaktor. Außerdem wurde die Diagnose "Gallengangskarzinom" häufig innerhalb eines Jahres nach der Diagnose "PSC" gestellt.
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5519 |
13.10.2002, 23:47 Uhr |
Studie / Sonstiges zu MC und CU - Miscellaneous
In jüngeren Studien schien eine Appendektomie ("Blinddarmoperation") in der Kindheit oder Jugend mit einem erniedrigten Risiko einherzugehen, später an Colitis ulcerosa zu erkranken. Was den Morbus Crohn betrifft, wurde ein erhöhtes Risiko festgestellt, wenn eine Appendektomie im Kindes- oder Jugendalter durchgeführt wurde, was man aber auf fälschliche Diagnosen des Morbus Crohn als Appendizitis ("Blinddarmentzündung") zurückführte. Appendektomien im Erwachsenenalter führen jedoch nicht zu einer Verminderung des Risikos später an Colitis ulcerosa zu erkranken. Dies jedenfalls ist das Ergebnis einer großen Fall-Kontroll-Studie, die jetzt im Fachblatt Scandinavian Journal of Gastroenterology veröffentlicht wurde.
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3739 |
13.10.2002, 23:48 Uhr |
Studie / Diagnostik - Diagnostics
Ultraschalluntersuchungen des Bauchraums sind schmerzlos und einfach durchzuführen. Bei Patienten mit Morbus Crohn werden sie bei akuten Beschwerden häufig durchgeführt, um etwaige Veränderungen (häufig: Verdickungen) der Darmwand darzustellen. Welchen Stellenwert routinemäßig durchgeführte Ultraschalluntersuchungen unabhängig vom Beschwerdebild bei Morbus Crohn haben können, wollten Ärzte von der Medizinischen Klinik II des Klinikums der J. W. Goethe-Universität Frankfurt a.M. wissen. Die Ergebnisse ihrer diesbezüglichen prospektiven Studie zeigen nach ihrer Ansicht, daß eine routinemäßige Sonographie sowohl bei Morbus Crohn-Patienten mit Symptomen als auch bei Patienten ohne Symptome sinnvoll ist, um krankhafte Zustände zu erkennen, die therapeutischer Maßnahmen bedürfen.
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2871 |
13.10.2002, 23:53 Uhr |
Studie / Forschung und Wissenschaft - Research
Der mögliche therapeutische Nutzen von Probiotika (lebende Mikroorganismen) bei Morbus Crohn wird seit längerer Zeit diskutiert. Insbesondere wird die Frage diskutiert, ob durch Gabe von Milchsäurebakterienstämmen die Darmflora verändert werden kann und die Bakterien das Entzündungsgeschehen im Darm positiv beeinflussen können. Spanische Wissenschaftler haben nun nachgewiesen, daß bestimmte Bakterienstämme in Gewebe aus einem von Morbus Crohn befallenen Darm zumindest im Versuch außerhalb des menschlichen Körpers (=ex vivo), die Freisetzung des bei Morbus Crohn im Gewebe verstärkt vorhandenen entzündungsfördernden Botenstoffs TNF-alpha vermindern können.
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3742 |
15.10.2002, 01:20 Uhr |
Studie / Komplikationen - Complications
Osteoporose (=Verminderung der Knochenmasse und Verschlechterung der Qualität des Knochengewebes) ist bei Morbus Crohn eine häufige Begleiterkrankung. Als Ursache hierfür werden der Krankheitsprozeß selbst und auch die Behandlung mit Glucocorticoiden diskutiert. Das Risiko von Patienten mit Morbus Crohn und Osteoporose, einen Wirbelbruch zu erleiden, untersuchten nun Wissenschaftler der Universitäten Ulm und Berlin. In ihrer prospektiven Studie, die in der Novemberausgabe des Fachjournals Gut erschienen ist, stellten sie fest, daß bei Morbus Crohn-Patienten mit verminderter Knochendichte das Risiko für Wirbelbrüche deutlich erhöht ist. Das erhöhte Risiko betrifft nicht nur ältere Patienten, sondern auch Patienten unter 30.
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3755 |
15.10.2002, 01:22 Uhr |
Studie / Sonstiges zu MC und CU - Miscellaneous
Ob und gegebenfalls welche Probleme bei Frauen mit ileoanalem Pouch, der wegen einer Colitis ulcerosa angelegt wurde, in der Schwangerschaft und bei der Entbindung auftreten können, versuchten Wissenschaftler des Mount Sinai Krankenhauses, Toronto, Kanada, in einer Studie herauszufinden. Aus den dabei gewonnen Daten schließen die Ärzte, daß eine Schwangerschaft bei Frauen mit ileoanalem Pouch im allgemeinen komplikationslos ist, die Funktionalität des Pouches fast nur im letzten Drittel der Schwangerschaft beeinträchtigt ist, sich aber nach der Geburt meist wieder normalisiert und die Normalisierung nicht davon abhängt, ob natürlich oder per Kaiserschnitt entbunden wurde.
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4340 |
16.10.2002, 10:00 Uhr |
Beiträge / Medikamente - Medication
9 Fälle von lebensbedrohlicher Histoplasmose als mögliche Arzneimittelnebenwirkung im Zusammenhang mit Infliximab (Handelsname: Remicade) sind der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA seit der Zulassung von Infliximab für die Behandlung von Morbus Crohn (1998) bzw. rheumatoider Arthritis (1999) bis einschließlich Juli 2001 gemeldet worden. Einer der Fälle endete tödlich. Histoplasmose ist eine Pilzinfektion. In Europa gibt es nur vereinzelte Verbreitungsherde. Auf eine sorgfältige Abwägung der Behandlung mit Remicade in Gebieten, wo Histoplasmose endemisch (d.h. ein Großteil der Bevölkerung ist regelmäßig betroffen) ist, weist der Hersteller Centocor im Beipackzettel in den USA seit August 2001 hin.
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2974 |
19.10.2002, 11:54 Uhr |
Studie / Sonstiges zu MC und CU - Miscellaneous
Patienten mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa weisen schon vor der Diagnose der Krankheiten einen erhöhten Konsum an gesättigten Fettsäuren und Zucker auf. Das ist das Ergebnis einer Studie australischer Wissenschaftler der Universität von Newcastle, New South Wales, Australien. Die Studie wurde im Rahmen der Australian Gastroenterology Week 2002 vergangenen Freitag von der Ernährungswissenschaftlerin Alison Bencke vorgestellt. Im Rahmen dieser Studie wurden die von den 107 Studienteilnehmern mit Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa berichteten Ernährungsgewohnheiten innerhalb von 12 Monaten vor der Diagnose mit den Ernährungsgewohnheiten von 308 Kontrollpersonen verglichen.
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4201 |
20.10.2002, 17:46 Uhr |
In der Presse / Komplikationen - Complications
Der Wiesbadener Kurier weist heute auf ein Patienten-Forum zum Thema "Blutarmut durch Eisenmangel – Behandlung ohne Bauchschmerzen" hin. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 29. Oktober, ab 19.30 Uhr im Wiesbadener Kurhaus (Saal Rotunde) statt. Ärzte und Ernährungswissenschaftler werden die Fragen von Patienten beantworten. Der Eintritt ist frei.
Siehe: Zum Artikel
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3659 |
21.10.2002, 08:05 Uhr |
Studie / Medikamente - Medication
Die Ergebnisse einer offenen Phase II-Studie zeigen, daß die Gabe von Alicaforsen (ISIS 2302) in geeigneten Dosen bei Patienten mit Morbus Crohn zu einer Remission der Krankheit führen könnte. Dies gab jedenfalls der Hersteller Isis Pharmaceuticals, Inc. gestern in einer Pressemitteilung bekannt. 13 von 22 Patienten (59%) sprachen auf die Therapie mit Alicaforsen im Rahmen der Studie an. Dabei war Ansprechen der Therapie als ein Rückgang des CDAI (Morbus Crohn Aktivitätsindex) um mindestens 70 Punkte definiert. 9 dieser 13 Patienen (entspricht 41% aller Patienten) erreichten sogar eine klinische Remission, definiert als ein CDAI kleiner oder gleich 150, ohne eine Erhöhung von Kortikosteroid- oder Immunsuppressivagebrauch oder einen chirurgischen Eingriff.
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22.10.2002, 08:51 Uhr |
Beiträge / Sonstiges zu MC und CU - Miscellaneous
Immer wieder begegnet man Aussagen über angebliche Wunderwirkungen diverser Lebens- oder Nahrungsergänzungsmittel. Ein Beispiel dafür ist Aloe Vera, für die seit geraumer Zeit von interessierter Seite getrommelt wird. Auch in Foren Morbus Crohn- und Colitis ulcerosa-Erkrankter erlebt man dies immer häufiger. Die dabei gemachten Aussagen sind meist völlig unhaltbar. Eine belegte Wirksamkeit von Aloe Vera bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa gibt es nicht. Die angepriesenen Produkte sind nicht selten überteuert und werden häufig im umstrittenen Multilelevel-Marketing-Verfahren vertrieben. Die Verbraucherzentrale Thüringen hat am 26.09.2002 eine Pressemitteilung herausgegeben, in der die Werbung und der Vertrieb bei Aloe Vera Produkten kritisiert wird.
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17382 |
22.10.2002, 11:43 Uhr |
In der Presse / Sonstiges zu MC und CU - Miscellaneous
Pressemitteilung des
Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und
25/2002, 23. Oktober 2002
BgVV warnt vor Kava-Kava-haltigen Produkten
Schädigung der Leber durch den Verzehr nicht auszuschließen
Nach Informationen des Bundesinstituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) werden in Deutschland über das Internet Produkte als Lebensmittel bzw. Nahrungsergänzungsmittel vertrieben, die Kava Kava bzw. Kava-Kava-Extrakte enthalten. Nach Einnahme Kava-Kava-haltiger Arzneimittel waren bei Patienten schwere Leberentzündungen und dauerhafte Leberschädigungen aufgetreten. Weil damit zu rechnen ist, dass solche gesundheitlichen Schäden auch nach dem Verzehr Kava-Kava-haltiger Lebensmittel auftreten können, warnt das BgVV die Verbraucher nachdrücklich vor dem längerfristigen Verzehr derartiger Produkte.
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23.10.2002, 13:23 Uhr |
Studie / Sonstiges zu MC und CU - Miscellaneous
Patienten mit Morbus Crohn weisen eine höhere Sensibilisierung der Darmschleimhaut für Nahrungsmittelantigene auf als Gesunde. Das stellten britische Wissenschaftler bei einem Versuch an 10 Patienten mit Morbus Crohn und 10 gesunden Kontrollpersonen fest. Besonders in den Reaktionen auf Hefe und Zitrusfrüchte zeigten sich Unterschiede. Mit einem Hauttest waren die Sensibilisierungen nicht nachweisbar.
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24.10.2002, 08:57 Uhr |
Studie / Komplikationen - Complications
Die Knochenmineraldichte ist bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen schon bei der Diagnose der Krankheit und damit vor der Therapie mit Glucocorticoiden vermindert. Dieses Resultat einer Studie an 34 Patienten mit einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung und 18 Patienten mit Reizdarmsyndrom als Kontrolle wurde jetzt in der Novemberausgabe des Fachblatts Alimentary Pharmacology & Therapeutics veröffentlicht. Die Verminderung der Knochendichte war in der Studie sowohl bei Patienten mit Colitis ulcerosa, als auch bei Patienten mit Morbus Crohn zu messen.
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25.10.2002, 00:12 Uhr |
Studie / Komplikationen - Complications
Osteoporose (=Verminderung der Knochenmasse und Verschlechterung der Qualität des Knochengewebes) ist in der Bevölkerung weit verbreitet. Häufig betroffen sind vor allem Frauen nach der Menopause, aber auch bei Morbus Crohn ist die Osteoporose eine häufige Begleiterkrankung. Neben einer vorbeugenden Therapie durch eine kalzium- und Vitamin D-reiche Ernährung bzw. Gabe entsprechender Präparate wurde bei Frauen nach der Menopause häufig eine Hormonsubstitutionstherapie durchgeführt. Bei Letzterer besteht aber jüngeren Studien zufolge möglicherweise ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs, Schlaganfälle und Herzinfarkte. Eine neue Substanz könnte einer im Wissenschaftsmagazin Science publizierten Studie nach möglicherweise die bisherige Hormontherapie nebenwirkungsfrei ersetzen. Außerdem könnte sie auch bei Männern eingesetzt werden.
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2904 |
25.10.2002, 13:37 Uhr |
Studie / Medikamente - Medication
Vormilch von Kühen ist eine reiche Quelle an Nährstoffen, Antikörpern und Wachstumsfaktoren. Möglicherweise könnten Einläufe mit selbiger bei distaler (=linksseitiger) Colitis einen positiven therapeutischen Effekt haben. Das legt jedenfalls eine Studie britischer Ärzte nahe, die jetzt in der Fachzeitschrift Alimentary Pharmacology & Therapeutics publiziert wurde.
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26.10.2002, 09:14 Uhr |
Studie / Medikamente - Medication
Die Ergebnisse mehrere Fall-Kontroll-Studien legen nahe, daß bei Patienten mit Colitis ulcerosa eine Langzeittherapie mit Aminosalicylaten das Darmkrebsrisiko deutlich senken könnte. Dennoch wird diese langfristige Therapie mit Aminosalicylaten (Mesalazin, Sulfasalazin) relativ selten durchgeführt. Zumindest deuten darauf Daten aus einer in Großbritannien durchgeführten Erhebung hin. Lediglich zwischen 54-63% der Patienten mit Colitis ulcerosa nahmen zum Zeitpunkt der Erhebung ein Aminosalicylatpräparat ein.
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2990 |
27.10.2002, 00:16 Uhr |
Termin / Sonstiges zu MC und CU - Miscellaneous
Eine Telefonaktion zum Thema "Wenn Magen und Darm die Nerven verlieren" veranstaltet der Kölner Stadtanzeiger am 30. Oktober 2002. 6 Experten beantworten zwischen 15 und 18 Uhr Fragen rund um das Reizdarmsyndrom, aber auch zu den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.
Siehe: Artikel des Kölner Stadtanzeigers
Die Experten und die zugehörigen Telefonnummern
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3307 |
28.10.2002, 00:41 Uhr |
Studie / Sonstiges zu MC und CU - Miscellaneous
Den chirurgischen Streß zwischen laparokopischer ("Schlüssellochchirurgie") und offener Dickdarmresektion verglichen Ärzte des Klinikums Salzgitter. Von 42 Patienten (20 mit Morbus Crohn, 22 mit Dickdarmkrebs) wurden im Rahmen einer Studie je 21 laparoskopisch oder offen operiert. Der chirurgische Streß wurde gemessen als Serumspiegel von Interleukin-6 und -10, C-reaktivem Protein und Granulozyt-Elastase. Ergebnis: Nach der OP stiegen alle diese Werte in beiden Gruppen an. Nach laparoskopischer Resektion waren diese Werte allerdings im Vergleich zur offenen Resektion signifikant geringer. Die Autoren der Studie sehen darin einen klaren Vorteil der laparoskopischen Operation.
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4081 |
28.10.2002, 23:08 Uhr |
Studie / Sonstiges zu MC und CU - Miscellaneous
Sowohl Morbus Crohn als auch Vitamin D-Mangel haben Einfluß auf die Knochenmineralisierung. Wie häufig Vitamin D-Mangel bei Kinder, Jugendlichen und jugnen Erwachsenen mit Morbus Crohn auftritt und welche möglichen Risikofaktoren es dafür gibt, wollten Wissenschaftler der Kinderkliniken der Northwestern University von Chicago und der Universität von Pennsylvania wissen. Dazu werteten sie Daten von 112 Patienten im Alter 5 bis 22 Jahren aus. Unter anderem stellte sich heraus, daß Vitamin D-Mangel häufig im Winter auftritt und häufig bei Patienten mit Befall des oberen Verdauungstrakts oder solche, die längere Zeit in ihrer Krankheitsgeschichte mit Glucorticoiden behandelt wurden, auftritt.
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3274 |
28.10.2002, 23:56 Uhr |
In der Presse / Medikamente - Medication
Morphine werden für gewöhnlich als Schmerzmittel eingesetzt. Auch ihre stopfende Wirkung macht man sich zunutze. Neueren Untersuchungen zufolge könnten Morphinagonisten auch eine Wirkung auf die enzündlichen Prozesse bei Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa haben. Von den diesbezüglichen Untersuchungen von Dr. P. Philippe, Universität Lille, berichtet die Medical Tribune unter: http://www.medical-tribune.de/GMS/bericht/UEGW3
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4869 |
29.10.2002, 13:01 Uhr |
In der Presse / Forschung und Wissenschaft - Research
Eine Reihe von Genen steht im Verdacht, bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen eine Rolle zu spielen. Jedoch gibt es hierbei offenbar große Unterschiede zwischen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Einen Bericht der Medical Tribune zu einem von Dr. Christine Costello, Universität Kiel, auf der 10th United European Gastroenterology Week gehaltenen Vortrag findet sich unter: http://www.medical-tribune.de/GMS/bericht/Genkarten
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29.10.2002, 13:01 Uhr |
In der Presse / Komplikationen - Complications
Arthritische Beschwerden sind eine häufige Begleiterkrankung bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Möglicherweise könnte die Darmflora bei dieser Begleiterkrankung eine entscheidende Rolle spielen. Auf der 10th United European Gastroenterology Week stellte Dr. David Jewell, Oxford, einem Bericht der Medical Tribune zufolge, das Ergebnis vor, daß nach einer Resektion der Ileozökalklappe bei vorliegenden Entzündungen im näheren Bereich des Darms, arthritische Beschwerden deutlich abnehmen und äußerte die Vermutung, daß dies mit der mit der Resektion einhergehenden Änderung der Darmflora zu tun haben könnte.
Siehe: http://www.medical-tribune.de/GMS/bericht/Fachmann
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3927 |
29.10.2002, 13:02 Uhr |
In der Presse / Medikamente - Medication
Natalizumab befindet sich zur Zeit in der klinischen Erprobung (Phase III) zur Anwendung in der Behandlung des Morbus Crohn. Wirkmechanismus und bisherige klinische Studienergebnisse werden in einem Bericht der Medical Tribune zu einem Vortrag von Professor Dr. Paul Rugeerts, Universität Leuven, den er im Rahmen eines Satellitensymposiums hielt, zu dem die Firmen Elan und Biogen eingeladen hatten, vorgestellt.
Siehe: http://www.medical-tribune.de/GMS/bericht/Gastro
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3267 |
29.10.2002, 13:03 Uhr |
Beiträge / Komplikationen - Complications
Das Auftreten einer chronischen interstitiellen Nephritis (eine Nierenentzündung) bei Morbus Crohn hat man bisher meist als seltene Komplikation bei Mesalazingabe angesehen. In der Novemberausgabe des Fachblatts Journal of Gastroenterology wird nun jedoch von 4 Fällen berichtet, bei der eine interstitielle Nephritis vor oder mit der Diagnose Morbus Crohn und vor jeglicher Mesalazingabe festgestellt wurde. Bei 3 der 4 Patienten führte die Nephritis schließlich zum Nierenversagen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, daß extraintestinale Komplikationen bei Morbus Crohn auch die Nieren betreffen können.
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3826 |
30.10.2002, 16:12 Uhr |
39 Beiträge insgesamt
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