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Colitis : Heilung durch rauchen ( Nikotin ? )

Okt

11

2011

Ich habe seit ca 30 Jahren Colitis Ulcerosa . Angefangen hat diese Erkrankung bei der Bundeswehr , als ich 10 Wochen aufgehört habe zu rauchen . Nach 1 Jahr stand die Diagnose Colitis fest . Ich hatte 6 Jahre aufgehört zu rauchen .Ich war in den 6 Jahren ca. 2x im Jahr von der Colitis heimgesucht worden zur Hälfte mit stationären Aufenthalten und unter Einnahme der bekannten Medikamenten.
. Ich hatte mich eigentlich schon mit 2 Schüben der Colitis pro Jahr abgefunden und das man als Krebs Kandidat quasi eingestuft wird. Dann hatte ich irgendwann wieder angefangen zu rauchen als der Schub vorbei wahr , aber nicht wegen der Colitis nur einfach so. Ich hatte danach keine Schübe mehr und brauchte auch keine Medikamente mehr .
In den Jahren danach bis heute hatte ich noch 3x aufgehört zu rauchen (1-2 Jahre ohne Nikotin)mit dem gleichen Ergebnis neue Schübe der Colitis und Einnahme von Medikamenten .
Vor 16 Wochen hatte ich einen Herzinfarkt und natürlich aufgehört zu rauchen . Ca 8 Wochen später fingen die Durchfälle mit Blut im Stuhl wieder an .
Ich nahm und nehme natürlich seit dem auch noch ASS 100 , was die Blutung noch vielleicht verschlimmert hat .
Ich wartete noch 1 Woche ab bis Blut im Stuhl auftauchte . Dann fing ich wieder an zu rauchen . Mann wird es mir kaum glauben (ist mir auch eigentlich völlig egal)aber nach 7 Wochen und diesmal ohne Einnahme von Colitis Medikamenten ist der Stuhl wieder fest und ohne Blutung .
Jetzt habe ich ein Problem .
Was tun ?
Deshalb ist meine Frage hier , wer hat das gleiche Problem ?
Und was hat er/sie dagegen getan ?
Vielleicht Nikotinpflaster ?
Bitte nur antworten wer das gleiche Problem wie ich hat und eine Lösung gefunden hat ?
Bitte keine Kommentare von jenen die nichts mit dem was ich hier beschrieben habe gemein haben !! Danke !!!
Gruß
Crohn Peter



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in: Colitis Ulcerosa Frage von: Crohn Peter [2 Grey Star Level]
Antwort #1

Nicht nur bei CU, sondern auch – wenn auch in weitaus geringerem Maße – bei MC hilft rauchen definitiv.

Das Dumme ist nur: Wer rauchen gesundheitsschädlich hält, hat keine gute Alternaive: Kautabak, Schnupftabak, Nikotinspray (Nase) nutzen gar nichts. (Alles schon ausprobiert (habe MC). Rauchen dagegen hilft. Ich glaube eher, es ist der Teer und nicht das Nikotin.

Nikotinpflaster ist ohnehin ein Witz, da die Nikotinmengen viel zu niedrig sind.

Herzschädigend beim Rauchen ist nur das Nikotin. Beim Rauchen von nikotinarmen Tabak in der Pfeife (sehr viel Teer!) dürfte in Deinen speziellen Fall (Herzinfarkt und CU) wohl der beste Kompromiß sein. Ob SCD bei CU auch genauso hilft wie bei MC, weiß ich nicht. Aber ich würde es mit der Kombination: Rauchen von nikotinarmen Tabak in der Pfeife (sehr viel Teer!) & SCD versuchen.

Answers Beantwortet von: sophismos [6 Grey Star Level]
Antwort #2

Hallo Peter,

Als CU-Patient kann ich die Aussage von Sophismos, ob die spezielle Kohlehydratdiät (SCD) auch bei CU hilft, eindeutig positiv beantworten.
Schau mal auf die Seite http://www.scdiet.de. Dort wird diese Diät, welche vor Jahrzehnten von elaine Gottschall in den USA entwickelt wurde, vorgestellt und erläutert.
Ich selber ernähre mich seit Januar 2009 danach und habe große Erfolge damit errungen.

Zu der Frage mit dem Rauche kann ich dir auch eine kurze Antwort geben.
Ich war vor zwei Wochen an der Uniklinik Heidelberg. Dort habe ich mich von Prof. Dr. Stremmel durchchecken lassen.
Dabei hat er mir erklärt, dass Rauchen die CU anscheinend unterdrückt oder lindert.
Näheres dazu hat er nicht gesagt. Ich muss aber auch sagen, dass ich nicht weiter nachgefragt habe, da Rauchen für mich keine Lösung darstellt.

Was aber viel wichtiger ist, ist die Aussage des Professors, dass er die Lösung unserer CU-Probleme gefunden hat.
Nach seinen Angaben weiss er, was die Krankheit auslöst und er hat ein Medikament entwickelt, welches in 2 Testreihen sehr, sehr, sehr gute Ergebnisse bishin zur Heilung erzielt hat.
Es handelt sich dabei um den Wirkstoff Lecithin.
Im Januar startet das Zulassungsverfahren, welches ca. 2 Jahre dauern wird.
Danach kommt das Medikament auf den Markt.

Seine zufriedene und positive Art von seinen Forschungen zu sprechen, lässt mich glauben, dass er den Durchbruch erreicht hat.
Es heisst also abwarten.

Gruß
Stefan

Answers Beantwortet von: Stefan OL [10 Grey Star Level]
Antwort #3

hallo

vor ca. 30 jahren hörte ich mit dem rauchen auf. eine woche später(blutgefässe öffneten sich) fing das mit der darmblutung an. habe ein halbes jahr medikamente eingenommen, diese im urlaub abgesetzt, morgens musste ich etwa 5x die toilette aufsuchen, kam dann auf die idee, wieder einmal zu rauchen, zuerst eine zigarette, am nächsten tag 2 und als ich dann zwischen 6-8 zigaretten rauchte, hörten die blutungen schlagartig auf. seither rauche ich wieder, leider etwas zuviel(ein paket pro tag). bis heute habe ich nie mehr darmblutungen gehabt, dafür aber diabetes typ 1 bekommen. ob das einen zusammenhang mit CU haben könnte?
wenn ihr noch was neues wisst, gebt bescheid….danke.
LG esthi

Answers Beantwortet von: gofuerte [2 Grey Star Level]

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