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Nur jedes dritte „alternative“ Heilverfahren ist wirksam
Von wegen „sanft und nebenwirkungsfrei“ – nur ein Drittel von 58 untersuchten „alternativen“ Untersuchungs- und Heilverfahren ist sicher und hat nachgewiesenermaßen positive Effekte für die Gesundheit. Zwei Drittel konnten bisher eine Wirkung nicht abschließend nachweisen, haben Risiken oder sind untauglich, um Krankheiten und gesundheitliche Störungen zu beheben. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest in ihrem neuen Buch „Die Andere Medizin“, in dem sie komplementäre Heilverfahren nach evidenzbasierten Kriterien beurteilt hat.
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60. Jahrestagung der Dt. Ges. f. Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)
Köln - Mediziner erwarten in den nächsten Jahren deutliche Fortschritte in der Behandlung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen (CED). Obwohl die Ursachen von Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa nach wie vor nicht im Einzelnen bekannt sind, hat das Verständnis der Erkrankungen in den vergangenen Jahren sprunghaft zugenommen. "Diese Erkenntnisse sind bereits in neue, innovative Therapien umgesetzt worden und werden auch künftig die Behandlung der Patienten verbessern", meint Professor Dr. med. Torsten Kucharzik vom Universitätsklinikum Münster. Was chronisch entzündliche Darmerkrankungen verursacht und wie sie behandelt werden können sind Themen der 60. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten, die vom 14. bis 17. September 2005 in Köln stattfindet.
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Der Heilung entzündlicher Darmerkrankungen auf der Spur
Bundesweit renommierte Spezialisten kommen zu Symposium nach Rostock
Experten aus der ganzen Bundesrepublik treffen sich in Rostock, um neue Methoden der Behandlung und Diagnostik von chronischen Darmerkrankungen zu erörtern. Gleichzeitig präsentiert sich die Universitätsklinik Rostock als eines der ausgewählten bundesdeutschen Zentren für die Behandlung von Krankheiten wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa. Durch das intensive Zusammenspiel von Internisten, insbesondere Gastroenterologen, und Chirurgen stehen den Patienten die aktuellen und sich stetig weiterentwickelnden Behandlungsmethoden zur Verfügung. Das Symposium "Aktuelles in Diagnostik und Therapie chronisch-entzündlicher Darmerkrankungen" findet am 18. Juni 2005, in Rostock-Warnemünde statt.
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Mikroben und Botenstoffe bei chronischen Darmerkrankungen
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa nehmen weltweit zu. Allein in Deutschland wird die Zahl der betroffenen Patienten auf rund 300.000 geschätzt. Für ein Forschungsvorhaben, von dem sich Experten wichtige Informationen über die Entstehung dieser in Schüben verlaufenden und insbesondere mit häufigen Durchfällen, starken Bauchschmerzen und allgemeiner Erschöpfung einhergehenden Leiden versprechen, wurde der münstersche Mediziner Dr. Jan Heidemann mit dem Ludwig-Demling-Forschungspreis 2005 ausgezeichnet. Der Mitarbeiter der Medizinischen Klinik B des Universitätsklinikums Münster (UKM) erhielt den mit 25.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Morbus Crohn / Colitis ulcerosa in Bochum.
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MMR-Impfung und Morbus Crohn hängen nicht zusammen
Mangelnder Impfschutz führt zu Mumps-Epidemie in Großbritannien
Oxford (pte/13.05.2005/13:30) - Eine Masern-Mumps-Röteln (MMR)-Impfung erhöht das Risiko einer Erkrankung von Morbus Crohn bei Kindern nicht. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Oxford University http://www.ox.ac.uk gekommen. Die Impfungszahlen waren gesunken seit 1998 eine Studie einen Zusammenhang mit Autismus und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen behauptet hatte. Laut BBC wurde ein direkter Zusammenhang nie nachgewiesen. Die meisten Experten gehen davon aus, dass diese Impfung gefahrlos verabreicht werden kann. Die im British Medical Journal http://bmj.bmjjournals.com veröffentlichte Studie analysierte Daten aus einem Zeitraum von zwölf Jahren.
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Morbus Crohn und Paratuberkulose: Viele Jahre ungenutzt verstrichen
Blaubach (ots) - Die Datenlage für einen Zusammenhang zwischen dem Erreger der Paratuberkulose "Mycobacterium avium paratuberculosis" - kurz MAP genannt -, der chronischen Darmentzündung Morbus Crohn des Menschen und die Übertragung über Rohmilch, Gemüse und Trinkwasser ist erdrückend. Zur Zeit dürften allein in Deutschland ca.170.000 Menschen betroffen sein.
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Am 15. Januar wird ab 9 Uhr im Campus Benjamin Franklin der Charite Berlin in Berlin Steglitz ein großes Arzt-Patienten-Seminar stattfinden mit zwei Themen:
1. Chronisch entzündliche Darmerkrankungen und Krebs, besonders was man tun kann, um es zu verhindern
und
2. Seminargruppen zu den Themen: Stoma, Fisteln, neue Medikamente, Operationen, Osteoporose, Hautbeteiligung, Gelenke, Schwangerschaft, Genetik, Sozialrecht, Ernährung ...
Alle Interessierte sind herzlich willkommen.
Jörg Hoffmann
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Oktober und November sind als Zeitraum für die Schutzimpfung gegen Influenza (Virusgrippe) optimal - rechtzeitig bevor die jährliche Grippewelle beginnt. "Daher sollten sich alle gefährdeten Menschen in nächster Zeit impfen lassen", appelliert Reinhard Kurth, Präsident des Robert Koch-Instituts, an alle über sechzig Jahre alten Menschen, an chronisch Kranke jeden Alters und an Beschäftigte in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr, insbesondere in medizinischen Einrichtungen und Altenheimen. "Bei der Impfung chronisch Kranker werden häufig Kinder mit Atemwegserkrankungen, zum Beispiel Asthma, vergessen", unterstreicht Kurth.
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Die Internetseiten sind ab sofort abrufbar. Informationen und Erfahrungsaustausch, interaktiv auf unseren Seiten unter www.ced-selbsthilfe-recklinghausen.de
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Bei Colitis ulcerosa, wie auch bei Morbus Crohn, gab es bisher keine auf gesicherten Erkenntnissen basierenden Ernährungsempfehlungen. Das könnte sich nun ändern. Einer jetzt im Fachblatt Gut veröffentlichten Studie zufolge geht der häufige Verzehr von rotem Fleisch und Alkohol mit einem erhöhten Risiko einher, bei Colitis ulcerosa einen erneuten Schub zu erleiden.
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