 |
|
|
 |
Sprache auswählen:
|
 |
|
|
 |
Aktuell sind hier 25 Besucher und 0 Mitglieder online.
Anmeldung
|
|
 |
alle Beiträge dieses Topics aufrufen
 |
|
|
 |
Chronische Darmentzündungen: erfolgreiche Suche nach den genetischen Ursachen
An der Entstehung der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind mehrere Hundert Gene beteiligt. Das haben Wissenschaftler des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN) und des Kompetenznetzes-Darmerkrankungen herausgefunden. Die Kieler Forscher um Professor Stefan Schreiber verglichen mithilfe von Hochdurchsatzverfahren die Aktivität von mehreren Zehntausend Genen in der Darmschleimhaut gesunder und erkrankter Menschen. Ergebnis: Bei Morbus Crohn sind 500, bei Colitis ulcerosa 272 Gene unterschiedlich reguliert. Für circa 40 Prozent dieser Gene war bisher nicht bekannt, dass sie bei chronischen Darmerkrankungen eine Rolle spielen. In Deutschland leiden schätzungsweise 300.000 Menschen an Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.
|
 |
| (10051 Aufrufe) |
weiterlesen... (2493 Bytes mehr) noch unkommentiert... |
|
 |
 |
|
|
 |
Lecithin lindert Beschwerden und heilt Geschwüre bei chronischer Darmentzündung
Klinische Studie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg veröffentlicht
Ein viel versprechendes Medikament gegen die chronische Dickdarmentzündung "Colitis ulcerosa" haben Wissenschaftler der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg erstmals erfolgreich bei Patienten getestet: Das im Fettgemisch Lecithin enthaltene und darin speziell aufbereitete Fett Phosphatidylcholin konnte die Beschwerden deutlich lindern und sogar eine vollständige Gesundung herbeiführen. Die Arbeit des Teams von Professor Dr. Wolfgang Stremmel, dem Ärztlichen Direktor der Abteilung Gastroenterologie, wurde jetzt in der renommierten Fachzeitschrift "Gut" veröffentlicht.
|
 |
|
|
 |
 |
|
|
 |
Cannabis gegen Darmentzündung
Neue Chancen bei Colitis und Morbus-Crohn
Bath/Bristol (pte/01.08.2005/15:10) - Forscher der Universitäten von Bath und Bristol haben festgestellt, dass Cannabinoid-Rezeptoren nicht nur im Hirn, sondern auch im Darm vorhanden sind. Das bedeutet, dass Cannabis auch gegen entzündliche Darmreizungen verwendet werden könnte. Experten weisen darauf hin, dass es in Indien und in China bei Darmentzündungen wegen seiner gastrointestinalen Eigenschaften, als traditionelles Heilmittel bekannt ist, berichtet das Fachmagazin Nature http://www.nature.com.
|
 |
| (11659 Aufrufe) |
weiterlesen... (1745 Bytes mehr) noch unkommentiert... |
|
 |
 |
|
|
 |
Hemmungsloses Immunsystem: Wenn Abwehrzellen unkontrolliert wachsen
Neue Arbeiten zur Erklärung von Autoimmunerkrankungen - "Journal of Experimental Medicine" berichtet
(Mainz, 21. März 2005, lei) Das Immunsystem muss Krankheiten abwehren und sich gegen körperfremde Eindringlinge verteidigen, ohne dabei körpereigenes Gewebe zu schädigen. Die Abwehrzellen, die der Körper gegen Krankheitserreger einsetzt, werden daher von sogenannten regulatorischen T-Zellen kontrolliert. Mitarbeiter am Institut für Immunologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz untersuchen seit längerem die Kontroll- und Regulationsmechanismen des Immunsystems. Nun ist es gelungen, den Mechanismus, der dieser Regulation zu Grunde liegt, erheblich besser zu verstehen. Dabei spielen Transkriptionsfaktoren - Proteine, die in den Zellen die Aktivität der Gene beeinflussen - offenbar eine wesentliche Rolle. Die Arbeit wurde jüngst in einer der führenden immunologischen Zeitschriften, dem "Journal of Experimental Medicine" veröffentlicht (Bopp et al., J. Exp. Med. 2005. 201 (2): 181-187). Die Erkenntnisse sind ein wichtiger Schritt bei der Erforschung von Autoimmunerkrankungen wie Arthritis, bei der das Immunsystem fälschlicherweise die eigenen Gelenke und verschiedene Gewebe angreift und zerstört, bei Autoimmun-(Typ1-)Diabetes und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Collitis ulcerosa.
|
 |
| (10477 Aufrufe) |
weiterlesen... (2358 Bytes mehr) noch unkommentiert... |
|
 |
 |
|
|
 |
Mikropartikel-reduzierte Diät nicht wirksam bei aktivem Morbus Crohn
Eine Mikropartikel-reduzierte Diät ist offenbar nicht wirksam bei aktivem Morbus Crohn. In einer britischen Studie war jedenfalls verglichen mit einer normalernährten Kontrollgruppe kein Unterschied hinsichtlich Krankheitsaktivität, Lebensqualität und verschiedener Entzündungsparameter feststellbar.
|
 |
|
|
 |
 |
|
|
 |
Milieu-Risikofaktoren für CED bei Kindern
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen in der Familie, Stillen, BCG-Impfung und früheres Auftreten von Ekzemen gehen bei Kindern mit einem erhöhten Risiko an Morbus Crohn zu erkranken einher, während das regelmäßige Trinken von Leitungswasser mit einem verminderten Risiko verbunden ist. Bei Colitis ulcerosa sind chronisch-entzündliche Darmerkrankungen in der Familie, Krankheit während der Schwangerschaft und das Teilen des Schlafzimmers Faktoren, die mit einem erhöhten Risiko einhergehen, während eine Appendektomie mit einem verminderten Risiko für eine Colitis ulcerosa-Erkrankung verbunden ist.
|
 |
|
|
 |
 |
|
|
 |
Verminderte Morbus Crohn Aktivität während der Schwangerschaft
Die Aktivität des Morbus Crohn ist bei Frauen in der Schwangerschaft leicht, aber signifikant, vermindert gegenüber vor der Schwangerschaft und nach der Entbindung. Das ist das Ergebnis einer Studie französischer Ärzte, die jetzt in der Fachzeitschrift Alimentary Pharmacology & Therapeutics veröffentlicht wurde. Einen maßgeblichen Anteil an dieser Verbesserung könnte der Verzicht auf das Rauchen während der Schwangerschaft haben.
|
 |
| (10971 Aufrufe) |
weiterlesen... (1169 Bytes mehr) noch unkommentiert... |
|
 |
 |
|
|
 |
GBF-Forscher studieren die Folgen fehlgesteuerter Immunreaktionen
Mäuse mit einer Neigung zur chronischen Darmentzündung sollen der medizinischen Forschung helfen, neue Heilverfahren zu entwickeln. Bei der Untersuchung dieser Tiere stießen Forscher der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) in Braunschweig auf eine mögliche Erklärung für das bislang noch wenig verstandene Krankheitsbild. Die Ursache von chronischen Darmentzündungen wie etwa Morbus Crohn ist - so legen ihre Ergebnisse nahe - eine Autoimmunerkrankung, also eine Fehlsteuerung von Abwehrzellen des Immunsystems. Ihre Erkenntnisse beschreiben die Forscher in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift Gut, eines Fachmagazins für Darmerkrankungen.
|
 |
|
|
 |
 |
|
|
 |
Eine in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift The Lancet veröffentlichte Studie deutet darauf hin, daß Morbus Crohn durch das Mycobacterium avium Subspezies paratuberculosis (MAP) verursacht werden könnte. Dieses Bakterium verursacht bei Rindern, Schafen und Ziegen eine Darmerkrankung, die sogenannte Johnesche Krankheit, bekannt auch als Paratuberkulose.
|
 |
|
|
 |
 |
|
|
 |
Die Zahl der Fälle von Neuerkrankungen an Morbus Crohn in Nordfrankreich (Departements Nord, Pas-de-Calais und Seine Maritime) ist zwischen 1988 und 1999 um rund 23% gestiegen (Inzidenzraten 5,2 (1988-1990) und 6,4 (1997-1999) auf 100000 Einwohner), während im selben Zeitraum die Zahl der Fälle von Neuerkrankungen an Colitis ulcerosa im selben Gebiet um rund 17% abgenommen hat (Inzidenzraten 4,2 (1988-1990) und 3,45 (1997-1999) auf 100000 Einwohner). Diese Zahlen weichen von den entsprechenden Zahlen in anderen nordeuropäischen Ländern deutlich ab.
Siehe:
Molinie F, Gower-Rousseau C, Yzet T, Merle V, Grandbastien B, Marti R, Lerebours E, Dupas JL, Colombel JF, Salomez JL, Cortot A. Opposite evolution in incidence of Crohn's disease and ulcerative colitis in Northern France (1988-1999). Gut. 2004 Jun;53(6):843-848. Zum Abstract
|
 |
| (10702 Aufrufe) |
34 Kommentare |
|
 |
|